Die Höhle
Die Schellenberger Eishöhle – Einzigartig in Deutschland.
Auf 1.570 Metern Höhe liegt die Schellenberger Eishöhle, Deutschlands einzig erschlossene Eisschauhöhle. Im Rahmen eines geführten Rundgangs erwartet Sie ein atemberaubendes Panorama prächtiger Hallen und faszinierender Eisformationen.
Ihre Höhlenführer führen Sie nicht nur durch die kristallinen Gänge, sondern beleuchten auch die wissenschaftliche Geschichte der Höhlenentstehung – von allgemeinen geologischen Prozessen bis hin zur Besonderheit der Eishöhlen. Die gesamte Anlage wird durch Grubenlampen erhellt, deren warmes Licht beeindruckende und detailreiche Einblicke in das Herz des Berges gewährt.
Da sich das Eis kontinuierlich wandelt und die Gegebenheiten jedes Jahr einzigartig sind, verspricht ein Besuch der Eishöhle immer ein unvergessliches und sich ständig erneuerndes Erlebnis.
Geöffnet von ca. Mitte Mai bis Mitte Oktober
Die Führungen finden täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr immer zu jeder vollen Stunde statt!
Ab Oktober ist die letzte Führung um 15:00 Uhr.
Eine Führung dauert ca. 45 Minuten auf gut gesicherten Holzstegen und Treppen. Eintrittskarten können direkt beim Eishöhlenführer gekauft werden. Eine Erkundung auf eigene Faust ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
Preise für die Führung
Jugend- und Studentenkarte (6 bis 16 Jahre) 6,00 €uro
Erwachsene 12,50 €uro
Erwachsene mit Gästekarte (BGL) 12,00 €uro
Familienkarte (Eltern mit Kindern) 28,00 €uro
Bei Vorlage der Gästekarte bzw. der Hoamatkarte Berchtesgaden sowie der bayerischen Ehrenamtskarte erhalten Sie 50 Cent Ermäßigung auf den Eintrittspreis!
Die Geschichte der Eishöhle
Der obere Teil der Eishalle, die "Josef Ritter von Angermeier–Halle" war schon den Hirten und Jägern in alter Zeit bekannt.
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1826
wird sie als "Schellenberger Eisloch" in der bayerischen Generalstabs-Karte erwähnt.
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1863
in der Keil`schen Karte vom Untersberg.
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1874
Als erster Forscher besuchte Anton Posselt-Czorich aus Salzburg - das Schellenberger Eisloch. Er erforschte den oberen Teil der Eishöhle.
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1876
fertigte Prof. Eberhard Fugger aus Salzburg vom oberen Teil der Höhle einen genauen Plan an.
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1912
forschte Alexander von Mörk im unteren Bereich der Eishöhle.
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Seit 1925
kann die Höhle mit Führungen besichtigt werden. Damals begann auch Fritz Glück, ein damaliger Höhlenführer des Vereins, Protokolle über Temperatur und Eisstände in der Höhle zu führen.
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Am 2. August 1925
wurde die Schellenberger Eishöhle für die Besucher offiziell eröffnet.
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Von 1985 bis 2003
wurden 3.621 Meter der Eishöhle erforscht.
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Seit 2007
finden Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Andreas Pflitsch (Ruhr-Universität Bochum) unter Mitwirkung des Vereins für Höhlenkunde Schellenberg e. V. in der Schellenberger Eishöhle statt.
